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1987 Weiter geht's ...

A-16.)
Die außergerichtlichen Verhandlungen mit RSH sahen folgendermaßen aus: Auf meinen Wunsch fand am 14.  Juli 1987 ein Gespräch mit den drei Geschäftsführern Peter Völpel, Ulrich Wachholtz, Donald P.T. McLoughlin und dem Verkaufsleiter Karl-Heinz Hörhammer statt. Wir besprachen die Trennungsmodalitäten, schnellst-mögliche (!) Provisionsabrechnung sowie Handelsvertreterabfindung, bei der sich RSH nach Aussage der Geschäftsleitung „nicht krümelig“ zeigen wollte.

Zur Bezifferung meiner Ansprüche benötigte ich Kopien der über Werbeagenturen bei RSH eingegangenen Aufträge, Stornos etc., die erst mir, später meinem Wirtschaftsprüfer und wiederum später meinen (neun) Anwälten bis Prozeß-ende vehement verweigert wurden. Es läßt sich leicht erkennen, daß die RSH-Geschäftsführung wiederum nicht im geringsten beabsichtigte, sich an unsere Absprache zu halten, denn hieraus ergab sich ein von RSH immer wieder verzögerter, 18-jähriger Prozeß, währenddessen ich aufgrund der damit verbundenen Aufregungen zwei Schlaganfälle erlitt, also meine Gesundheit, mein Vermögen und meine Existenz verlor.                                                      Danke RSH! 

A-17.)
Im Rahmen dieses Prozesses erteilte RSH mir am 16. Februar 1998 (11 Jahre nach Vertragsende) Auskunft, das Auftragsvolumen der von mir für 1987 vermittelten Aufträge hätte 188.733 Sendesekunden minus 26.940 Sendesekunden für Stornierungen = 161.793 zu verprovisionierende Sendesekunden betragen. Dieser Wert liegt bei knapp der Hälfte der von mir ermittelten 387.204 Sendesekunden, wobei dieses aufgrund eines von RSH nur außerordentlich mangelhaft und handschriftlich geführten Auftrags-eingangsbuches und Rechnungskopien geschah.
Aufgrund der Überlegung, auf welche Art und Weise RSH auf die genannten Zahlen gekommen sein mag, konnte ich ermitteln, daß RSH 1987 gar nicht ausge-bucht gewesen sein kann. Bestätigung erhielt ich von A.C. Nielsen Werbeforschung S + P GmbH, Hamburg, die mir die verbindliche Auskunft erteilt haben, daß RSH 1987  1.768.851 Sendesekunden verkauft hat. Zur Verfügung standen jedoch ca. 2.246.400 Sendesekunden. Es sind also ca. 477.549 Sendesekunden unverkauft geblieben, was bedeutet, daß alle von mir nachvollziehbaren, aus dem Hamburger Vertretungsgebiet stammenden Aufträge hätten erfüllt werden können.              
Obwohl ca. ¼ der zur Verfügung stehenden Sende-sekunden 1987 unverkauft geblieben sind, hat RSH einigen meiner Kunden geschrieben, daß deren Aufträge wegen völliger Überbuchung nur teilweise oder gar nicht erfüllt werden können. Mir schrieb RSH am 09. Oktober 1986, der Sender sei völlig ausgebucht, die Aufträge werden entweder an die Kunden zurückgesandt oder aber auf eine Warteliste gesetzt. Am 14. August 1997 hatte RSH - nach Androhung eines Zwangsgeldes in Höhe von 40.000,-- DM - endlich mitgeteilt, daß RSH bei Auftragsannahmeschluß am 08. Oktober 1986 nur 884.920 Werbesendesekunden - das ist ca. ein Drittel der vorhandenen Werbesendesekunden - verkauft hatte.                                                   Täuschen konnte RSH meine Anwälte und mich deshalb so gut, weil immer zwischen Aufträgen, die nur RSH allein betrafen und Funk-Kombi-Nord-Aufträgen unter-schieden worden war. Hier handelt es sich jedoch - wie ich heute weiß - um die bei Auftragsannahmeschluß insgesamt verkauften Werbesendesekunden.
Gleichzeitig wurden die Preise für 1987 um ca. 54 % erhöht. 

Da RSH bis zum Jahresende 1987 jedoch insgesamt 1.768.851 Werbesendesekunden verkauft hat - das ist doppelt so viel wie bei Auftragsannahmestop am 08. Oktober 1986 für 1987 vorgelegen hat - , ist davon auszugehen, daß RSH mir zwar geschrieben hat, die Aufträge meiner Kunden würden gar nicht oder nur teilweise erfüllt werden.                                                                    Diese von RSH aufwendig und bösartig betriebene sittenwidrige Schädigung habe ich dem Landgericht Kiel während der Gerichtsverhandlung am 26. März 1998 mündlich vorgetragen. Es verhallte ungehört.

Das Landgericht versuchte - aufgrund der noch ungenauen Zahlen - einen Vergleich und schlug DM 500.000,-- vor. RSH lehnte ab mit der Begründung, man habe mir bereits 1994 DM 220.000,-- bei gleichzeitiger Kostenteilung, d.h. jeder übernimmt seine ihm entstandenen Kosten selbst, angeboten. Dabei bleibt es. Der Vergleichsversuch war gescheitert.                                                           
Danach habe ich aufgrund der mir vorliegenden, mangelhaften Unterlagen die mir zustehenden Provisionen für die Jahre 1986 bis 1990 genau berechnet und bin auf folgende Forderung gekommen:
DM     208.579,27  1986 Nachvollziehbare Aufträge  DM       66.745,96  1986 Stornos oder von RSH  abgelehnte Aufträge 
DM     382.318,66   1987 Provision lt. Liste Total 1987                                                                          DM     148.831,31   1987 Stornos oder von RSH  abgelehnte/vernichtete Aufträge                                  
DM       18.693,00   1987 Funk-Kombi-Nord
DM     181.550,47   1988 Nachvollziehbare Aufträge
DM     135.597,18   1988 Fehlende Aufträge
DM     180.072,73   1988 Storno-Liste
DM       78.259,53   1989 Nachvollziehbare Aufträge                                                                 DM       14.994,67    1990 Nachvollziehbare Aufträge
DM  1.415.642,78       
DM     707.821,39      50%iger Handelsvertreterausgleich
DM   2.123.464,17
 /. DM     85.444,31     1986 bereits erhaltene Provision
./. DM     81.673,17     1987 bereits erhaltene Provision
./. DM     87.523,45     1988 bereits erhaltene Provision
DM   1.868.823,24
+  DM                          Zinsen
+  DM    268.723,44 Prozeßkosten inkl. effektiv entstandener Zinsen bis 30.04.98
+  DM                          Schadensersatz für Diskriminierung bei meinen Hamburger Kunden, Betrug und vermutlich unlauteren Wettbewerb 
+ DM                          Schadensersatz für den Ruin meiner Existenz, Verlust meiner Gesundheit,meiner Eigentumswohnung, etc.          
+                             Übernahme aller noch offenen Anwaltshonorareund  Gerichtsgebühren, Bankbürgschaft ModyBank                                             __________________

DM      

                                       plus 14 % MWSt.
DM
==============

Im Klartext: RSH betrügt mich um meine Provisionen, verweigert mir dann alle folgenden Jahre die mir laut Vertrag und Gesetz zustehende Kundenkorrespon-denz, aufgrund der ich meine Provisionsansprüche stellen kann, und ist auch weiterhin nicht vergleichs-bereit, obwohl der Betrug jetzt offenkundig ist !    

Aber: Im Rahmen dieses Prozesses hatte ich bei RSH DM 151.500,-- an Provisionen eingeklagt und diese gegen Bankbürgschaft festgelegt. Als diese Bankbürgschaft ausgetauscht werden mußte - siehe B-2-12 -, versäumte dies mein Schleswiger OLG-Anwalt. Nach dem OLG-Urteil vom Januar 1996 forderte RSH besagte DM 151.500,-- zurück und erhob Widerklage.
 
Am 23. April 1998 verurteilte mich das Landgericht Kiel, die 155.463,07 DM nebst Zinsen (das macht ca. 220.000,-- DM) an RSH zurückzuzahlen.            
Im Klartext heißt das wiederum: RSH schuldet mir mehrere Millionen D-Mark, hat aber ein Urteil in der Hand, mit der RSH bei mir ca. 220.000,-- DM eintreiben kann. Da RSH die Vollstreckung des Urteils betreibt, werde ich einen Offenbarungseid leisten müssen. Gleichzeitig ist RSH nicht bereit, über einen realistischen Vergleich zu verhandeln.

Um in der Hauptsache, also Provisionszahlung und Handels-vertreterabfindung, weiter zu verhandeln, wurde ein Termin auf den 25. Juni 1998 festgesetzt. RSH bat um Terminver-schiebung, weil Einsicht in die Gerichtsakten genommen werden wollte. Ein Termin wurde auf den 16. Juli 1998 festgelegt. RSH bat um Terminverschiebung, weil ihr Anwalt im Urlaub ist. - Dieses Spiel kenne ich bereits seit 11 Jahren. - Am 26.06.1998 wurde die nächste Gerichtsverhandlung auf den 27. August 1998 terminiert.   
Seither habe ich meinen siebten Anwalt, Herrn Michael Kohlhaas von Lauprecht & Partner, Kiel, mehrfach aufgefordert, die heutige Sachlage dem Landgericht Kiel vorzutragen. Er weigert sich beharrlich.

 

2.6.10 17:02
 


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